Worin liegt der Unterschied zwischen Hygrometern für drinnen und draußen?

Hygrometern für drinnen und draußen?

Wetterstationen und Hygrometer erfreuen sich hierzulande stetig wachsender Beliebtheit. Neben Unternehmern, die beispielsweise aufgrund gesetzlicher Regelungen bei ihren Produktionsprozessen die Luftfeuchtigkeit überwachen müssen, greifen auch Privatkunden immer häufiger zu einem Messgerät für Luftfeuchtigkeit. Für die meisten Käufer gestaltet es sich allerdings schwierig, ein passendes Hygrometer auszuwählen. Dass es zahlreiche Hersteller wie beispielsweise TFA Dostmann, Hama & Co. gibt, stellt dabei noch das geringste Problem dar. Auch die Unterschiede zwischen digital und analog, Funk und Nicht-Funk, integriert in einem Thermometer oder in einer Wetterstation oder eben nicht und viele weitere Auswahlmöglichkeiten treiben Interessenten bei der Kaufentscheidung die Schweißperlen auf die Stirn. Ein eminenter Unterschied besteht zudem darin, ob das Thermo-Gerät für den Innen- oder den Außenbereich genutzt werden soll. Dieser Artikel klärt, was Modelle für drinnen und was wiederum Geräte für draußen auszeichnet und worauf Käufer achten sollten, wenn sie im Außenbereich die Luftfeuchtigkeit messen möchten.

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Extreme Wetterlagen senken Qualität der Messergebnisse

Zunächst gilt es festzuhalten, dass zahlreiche käuflich erwerbbare Hygrometer problemlos sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden können – unabhängig davon, ob nun mit Thermo Funktion ausgestattet oder ohne. Bei diesen Modellen ist es lediglich wichtig, dass das Gerät nicht unmittelbarer Sonneneinstrahlung, Regen, Schnee oder anderen extremen Wetterlagen ausgesetzt wird. Geschieht dies dennoch, werden die Haarfasern beschädigt, über die der aktuelle Wert der Luftfeuchtigkeit ermittelt wird, was sich mitunter äußerst negativ auf die Qualität der Messwerte auswirkt und kaum mehr reparabel ist. Oftmals ist nach einer Beschädigung der Haarfasern der Kauf eines neuen Geräts notwendig.

Effiziente Abschirmung das A und O bei Außen-Hygrometern

Hieraus leitet sich bereits ab, was ein gutes Hygrometer für draußen ausmacht. In allererster Linie sollten die Messinstrumente, also die Fasern, abgeschirmt sein. So existieren zahlreiche Edelstahl-Hygrometer, die vor sämtlichen äußeren Widrigkeiten weitestgehend gefeit sind. Viele Anbieter, darunter auch TFA Dostmann, bieten ebensolche Geräte an, sodass es für Kunden ein Leichtes ist, entsprechende Hygrometer im gut sortierten Handel zu finden.

Idealerweise sollten Hygrometer, die im Außenbereich eingesetzt werden, große Schwankungen aushalten können. Im Laufe eines klimatischen Jahres variiert die Luftfeuchtigkeit immens. So ist sie an schwülen Sommertagen besonders hoch, kann gleichsam aber im Winter auf einen äußerst niedrigen Wert fallen. Häufig versagen günstige Geräte aufgrund dieser Schwankungen. Im optimalen Fall sollte ein Außen-Hygrometer derart positioniert sein, dass es einerseits realistische Messergebnisse ermittelt, doch andererseits keinen allzu starken Schwankungen ausgesetzt ist. Gerade am nassen Boden macht sich Feuchtigkeit sehr schnell bemerkbar, weswegen es ratsam ist, das Gerät aufzuhängen. Hierfür bedarf es allerdings auch einer Vorrichtung und zudem sollten die Maße dementsprechend sein, damit ein Aufhängen problemlos gelingt.

Kabellose Funk-Verbindungen trotzen widrigen Bedingungen

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die kabellose Verbindung zu eventuellen Außenstationen. Viele Hauptstationen von Außen-Hygrometern werden in einem Raum im Haus aufgestellt und empfangen dort die Daten, welche die außen positionierten Stationen einsammeln. So können die Nutzer des Hygrometers im Warmen bleiben und dennoch die Feuchtigkeitswerte außerhalb des Hauses einsehen. Dies birgt wiederum den Nachteil in sich, dass die Außenstationen mit Batterien oder Akkus versorgt werden müssen, um funktionieren zu können. Dieser zusätzliche Aufwand ist bei Instrumenten für den reinen Gebrauch im Hausinneren nicht notwendig.