Worin liegen die Unterschiede zwischen digitalen und analogen Hygrometern und deren jeweilige Vor- und Nachteile?

Digitale vs. analoge Hygrometer

Begeben sich Immobilienbesitzer auf die Suche nach einem Hygrometer, sind sie oftmals von der Vielzahl unterschiedlicher Geräte, die zur Auswahl stehen, überfordert. Noch dazu bieten namhafte Hersteller wie TFA Dostmann, Hama und Co. eine große Bandbreite an Geräten an, die mitunter auch als Thermometer verwendet werden können, was die Auswahl selbst bei einer Vorentscheidung für einen bestimmten Hersteller erschwert. Daher ist es für Käufer wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, welcher Hygrometer-Typ gesucht ist. Ein wesentlicher Unterschied zwischen den verfügbaren Hygrometern besteht darin, dass einige von ihnen auf analoger und andere wiederum auf digitaler Basis funktionieren. Aufgrund dessen lohnt es sich, die Unterschiede sowie die Vor- und Nachteile beim Vergleich zwischen digitalen und analogen Hygrometern in einer Übersicht herauszuarbeiten.

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Grundprinzip bei analogen und digitalen Hygrometern identisch

Ob die Messung der Luftfeuchtigkeit analog oder digital vorgenommen wird, ist grundsätzlich zunächst einmal egal. In beiden Fällen erfolgt eine Messung, deren Ergebnis dem Käufer des Hygrometers ähnlich wie bei einem Thermometer entweder in digitaler oder eben in analoger Form angezeigt wird. Zudem bedarf es bei beiden Varianten Sensoren, die die entsprechenden Werte ermitteln. Hygrometer sind häufig in Wetterstationen oder Thermometer integriert, die auch Informationen zu Thermo-Daten wie beispielsweise der Temperatur oder dem Niederschlag bereitstellen.

Beide Arten von Hygrometern eignen sich auch bestens, um einzelne feuchte Räume auf ihren Feuchtigkeitsgrad hin zu untersuchen. Dies beugt Schimmelbildung vor, da bei gegebenem Erkenntnisgewinn durch die Messergebnisse eine Lüftung durchgeführt werden kann. Ebenso können beide Typen von Hygrometern verwendet werden, um etwa die aktuelle Feuchtigkeit in Gewächshäusern oder Terrarien festzustellen. Sowohl analoge als auch digitale Geräte können daher für eine Vielzahl von Anwendungen und in aller Regel für die identischen Zwecke eingesetzt werden.

In Verbrauchertests, die die verschiedenen Geräte auf ihre Genauigkeit hin überprüfen, schneiden digitale Hygrometer in aller Regel etwas besser ab als ihre analogen Äquivalente. Dies liegt allerdings hauptsächlich an einem der wesentlichen Unterschiede zwischen digitalen und analogen Hygrometern und kann vom Anwender in großen Maße korrigiert werden.

Analog-Hygrometer benötigen eine regelmäßige Kalibrierung

Um dauerhaft korrekte Messungen zu ermöglichen, ist es nämlich wichtig, Analog-Hygrometer fein zu justieren. Analoge Hygrometer erfordern dies zu Ungunsten des Käufers. Zudem sollte die Kalibrierung nicht nur vor dem allerersten Einsatz, sondern im regelmäßigen Turnus geschehen, um Messfehler zu vermeiden. Der Hintergrund hierfür ist, dass sich durch den Transport zum Einzelhandel oder direkt zum Kunden die einzelnen Zeiger des Hygrometers bereits verstellen. All dies ersparen sich Käufer digitaler Hygrometer.

Ein weiterer Vorteil digitaler Geräte besteht darin, dass sie neben Daten zur Luftfeuchtigkeit auch anderweitige Thermo-Daten anzeigen können. Hierzu zählen unter anderem Informationen zur Temperatur, der zukünftigen Wetterentwicklung, die Angabe von Minimal- und Maximalwerten des Tages und vielerlei mehr.

In digitale Hygrometer können ferner Daten von Außensendern in Echtzeit eingespeist werden. Mithilfe eines installierten Sendernetzwerkes können so auch im Außenbereich Daten zur Feuchtigkeit ermittelt werden, um diese zu analysieren und gegebenenfalls eine Lüftung durchzuführen. Die Darstellung ist zudem bei digitalen Geräten angenehmer, da auf den Displays große Zahlen dargestellt werden können.

Preisvorteil bei analogen Geräten

Allerdings ist ein digitales Gerät nicht in allen Belangen überlegen. Hinsichtlich der Kosten behält üblicherweise die klassische analoge Variante die Oberhand – ganz gleich, ob sich der Kunde für einen namhaften Hersteller wie TFA Dostmann oder einen anderen entscheidet. Falsche Messwerte bleiben auch bei digitalen Messungen nicht aus, da Staubablagerungen und ähnliches sich negativ auf die Qualität der ermittelten Werte auswirken können.

Fazit

Ob letztlich analog oder digital die bessere Wahl darstellt, lässt sich somit nicht abschließend beurteilen. Um den Grad der Luftfeuchtigkeit zu ermitteln, bieten beide Typen von Hygrometern gute Voraussetzungen, da sich lediglich hinsichtlich der Bedienung wesentliche Unterschiede ergeben.